Headhunting in der nordafrikanischen „Maghreb Region“ hat aus vielerlei Gründen ein großes Potenzial. Kurze Wege in die Europäische Union und hauptanteilig demokratisch organisierte Regierungsstrukturen machen aus der Maghreb Region eine relativ stabile Brücke zum afrikanischen Kontinent.

Als Maghreb Region bezeichnet man die nordafrikanischen Länder Marokko, Tunesien, Algerien und die Westsahara. Ziele dieser Union sind wirtschaftliche und kulturelle Kooperation. Durch diese Union konnten bereits einige Vorhaben umgesetzt werden, z.B. die Verbesserung der Infrastruktur durch den Ausbau der transmaghrebinischer Bahn-, Straßen- und Pipelineverbindungen. Weitere Ziele sind die Erhaltung der islamischen Werte sowie die Sicherung der arabischen Identität.

Die Idee einer solchen Union begann mit der Unabhängigkeit Tunesiens und Marokkos im Jahre 1956 – im Jahre 1966 einigten sich Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien auf die Bildung eines ständigen Sekretariats und einem gemeinsamen Ausschuss für Wirtschaftsfragen. Nach der Revolution in Libyen (1969) nahmen die Konflikte zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten zunächst zu, Libyen schied 1970 sogar aus dem gemeinsamen Markt aus. Die Maghreb-Union geriet als Einheit für rund 20 Jahre ins Stocken. Seit 1989 existiert jedoch ein formelles Abkommen, den alle Mitgliedsstaaten unterzeichnet haben und zu einem Fahrplan geführt haben, die Maghreb Region in eine vollwertige Wirtschaftsunion zu führen. Dieser Fahrplan wurde zwar von allen Mitgliedsstaaten angenommen, jedoch scheitert die konsequente Umsetzung am Westsaharakonflikt zwischen Marokko und Algerien.

Mehrere Konferenzen zwischen der EU und den Mittelmeerländern haben aber auch Impulse für eine Freihandelszone entstehen lassen, an der besonders Marokko interessiert war. Bereits Mitte der 1990er-Jahre bemühte sich Marokko um die Aufnahme in die Europäische Gemeinschaft (EG), was zu dem damaligen Zeitpunkt abgelehnt wurde. Seit 2012 existiert jedoch zwischen Marokko und der EU eine Freihandelszone für gewerbliche Erzeugnisse. 2017 betrug das Gesamtvolumen der Warenexporte und -importe zwischen EU und Marokko rund 40 Milliarden Euro.

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