Headhunting in der Republik der Philippinen hat ein großes Potenzial, da das Land zu den aufstrebenden „Next Eleven“ gezählt wird. Jedoch ist ein starker wirtschaftlicher Gegensatz zwischen einer kleinen reichen Oberschicht und der breiten Bevölkerungsmehrheit zu erkennen, bzw. es lässt sich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle im Einkommen feststellen.

Während im Norden eine exportorientierte Industrie präsent ist, herrscht im Süden weitgehend die Landwirtschaft vor. Vor allem im Bereich Textil- und Elektronikindustrie, sowie im Reisanbau sind die Volksrepublik China, die Vereinigten Staaten und Japan die wichtigsten Handelspartner. Die Wirtschaftsleistung der Philippinen legte in den letzten Jahren konstant um 6 bis 7 Prozent jährlich zu, was es zu einer der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt macht.

Weitere Dienstleistungszweige sind Softwareentwicklung oder Buchhaltung, da die Philippinen oft sehr gut ausgebildete Hochschulabsolventen besitzen.

Aber auch der Tourismussektor ist ein stark wachsender Markt. 2016 wurde das Land von ca. 6 Millionen Touristen besucht und im Vergleich zu 2010 haben sich die Touristenankünfte fast verdoppelt.

Besonders spannend ist zurzeit der Energiesektor, der in zunehmendem Maße auch regenerative Energieträger verwendet. In den letzten Jahrzehnten wurden große Wasserkraftwerke errichtet. Zudem sind die Philippinen weltweit der zweitgrößte Nutzer von Geothermiekraftwerken.
Und trotzdem sind die Philippinen ein Auswanderungsland. 2017 belief sich die Anzahl der ausgewanderten Personen auf 5,7 Millionen. Die häufigsten Zielländer waren die USA, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Kanada und Japan. Mit nur 0,2 % der Bevölkerung zählt jedoch die Ausländerquote im eigenen Land zu den niedrigsten der Welt.
Die Bevölkerung besteht aber nicht aus einer homogenen Ethnie, denn der Ausdruck Filipino bezeichnet keine Ethnie, sondern stellt nur eine allgemeine Staatsangehörigkeit dar. Die Bevölkerung setzt sich aber in der Mehrheit (95 %) aus ethnischen Gruppen des austronesischen Raums zusammen – also Ethnien, die dem gesamten pazifischen Insel-Raum zuzuordnen sind. Was zudem rund 80% aller Filipinos miteinander vereint, ist die Tatsache, dass sie die größte katholische Gemeinschaft Asiens sind. Die Filipinos sind also Christen, die von der spanischen Kolonialherrschaft geprägt worden sind.

Neben der Amtssprache, dem Filipino, wird auf dem fünftgrößten Inselstaat der Welt viel Englisch und auch Spanisch gesprochen. Vor allem die weitverbreiteten Englischkenntnisse haben den Dienstleistungssektor des Landes gestärkt. Insbesondere Callcenter, die für den amerikanischen Markt arbeiten, sind auf den Philippinen sehr zahlreich.

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