Wirtschaftsentwicklungsprognose 2021 für Osteuropa und China

— Pressemitteilung —

Osteuropa

Laut der Zeitschrift „The Economist“ wird die Wirtschaft sich in 2021 zwar nach der Pandemie langsam erholen, aber dieser Prozess wird in den verschiedenen Ländern uneinheitlich und unterschiedlich verlaufen.

Nach Angaben von „The Economist“ kann man mit einer leichten Belebung in Osteuropa rechnen. Hier spricht man von einem Wachstum von 3,8%. Trotzdem wird in diesem Jahr fast kein Land aus dieser Region nach der von Corona verursachten Rezession komplett auf die Beine kommen.  

Hier stellt Polen eine Ausnahme dar. Die Wirtschaft des Landes wird von der finanziellen Unterstützung und Erholung des privaten Verbrauchs gefördert, wobei der BIP um 4,2% wachsen und die Inflation bei 2,4% liegen wird.

In Rumänien wird es kein schneller Aufschwung werden. Trotz wirtschaftlicher Erholung mit dem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um 4,2% ist das Haushaltsdefizit in 2021 in Höhe von 6,6% prognostiziert.

Im Jahr 2021 wird das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Russland rund 3% Prozent gegenüber dem Vorjahr betragen und die Inflationsrate sich auf 3,9% belaufen. Die russischen Regionen waren von einem niedrigen Ölpreis, globalen Nachfrageschwankungen, der unsicheren Fiskalpolitik und den Sanktionen des Westens betroffen.

Ein Wirtschaftswachstum in der Ukraine wird für 2021 von 5,7% prognostiziert, die Inflationsrate wird dabei 6,6% erreichen. Obwohl die Pandemie und der Lockdown viele wirtschaftliche Erfolge ausgelöscht haben, erwarten die internationalen Investoren, dass die Ukraine weitere Reformen, die für die Wirtschaftsentwicklung nötig sind, fortsetzt.

Um Ungarn zu unterstützen, sich von der Pandemie zu erholen, hat die EU einen Zuschuss von 6,5 Mrd. USD bereitgestellt. Das BIP des Landes wird um 4,8% wachsen und die Inflation wird sich dabei auf 2,7% belaufen.

Nach den schweren Rezession in der Tschechischen Republik verbessert sich dort die Lage, da die Binnen- und Auslandsnachfrage wieder zunehmen und fiskalische Maßnahmen weitere Unterstützung bieten. Analysten/-innen von „The Economist“ erwarten für 2021 ein BIP-Wachstum von 4,4% bei einer Inflation von 1,9%.

Die Zahlen zeigen deutlich, dass sich Osteuropa voraussichtlich erholen wird und das regionale BIP 2021 wieder wachsen wird. Die Geschwindigkeit der Erholung wird jedoch von vielen Faktoren abhängen, einschließlich des weiteren Verlaufs und der Auswirkungen der Pandemie. (Quelle: The Economist)

China

Da die wirtschaftliche und soziale Stabilität für die chinesische Regierung die oberste Priorität darstellt, steht die Bewältigung der Corona-Krise für das Land im Vordergrund. Obwohl China das vom Virus allererste betroffene Land ist, gehört es zu den wenigen Ländern weltweit, bei denen man über ein Wirtschaftswachstum in 2020 sprechen kann. Internationalen Währungsfonds zufolge ist China das einzige G20-Land, dass das vorige Jahr mit einem unerwarteten Wirtschaftswachstum abgeschlossen hat.          

Mit der Erholung der Wirtschaft stieg das BIP im dritten Quartal 2020 um 4,9 Prozent.

Was wird in 2021 erwartet?

Laut „Asia Bridge“ rechnen die Analysten auch dieses Jahr mit positiven Zahlen: 7,5% (USB), 8,2% (IWF). Die Analytiker der Zeitschrift „The Economist“ schätzen, dass das Wachstum des BIPs 2021 7,3% erreicht. Angesichts solcher vielentsprechenden Tendenzen gilt China für viele ausländische Investoren weiterhin als ein attraktiver Handelsstandort.   

Basierend auf der Strategie „Made in China 2025“, sollte sich die Politik des Landes ab diesem Jahr auf verschiedene Zukunftsbereiche fokussieren. Hierzu zählen der Ausbau von 5G-Anwendungen, Biotechnologie und Impfstoffentwicklung, High-End-Fertigung, neue Materialien für Flugzeuge und Chips, umweltfreundliche Energietechnologien, smarte Fahrzeuge und Digitalprodukte. (Quellen: Asia Bridge, The Economist)